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Löningen hat trotz Corona 2020 viel vor

Bürgermeister Marcus Willen sieht keine Aufschiebemöglichkeiten bei Investitionen
Die Stadt Löningen hat sich für dieses Jahr einige Projekte vorgenommen. Unter anderem sollen das Feuerwehrgerätehaus und das Rathaus angepackt werden.

von Mareike Wübben


Der Lockdown wird langsam gelockert. Nach dem akuten Krisenmanagement muss es jetzt neben dem weiteren Infektionsschutz auch um Zukunftsperspektiven gehen. Wir fragen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Nordwesten, welche Perspektiven und Visionen sie für Ihre Stadt/Ihre Gemeinde haben und wie sie die angekündigte kommunale Unterstützung aus dem Konjunkturpaket des Bundes am liebsten nutzen würden.
Heute: Marcus Willen, Bürgermeister von Löningen.


Auf welches laufende Projekt Ihrer Stadt/Ihrer Gemeinde möchten Sie auch unter Sparzwang auf keinen Fall verzichten?
Löningen plant zurzeit mehrere Großprojekte. Dazu gehört der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses mit 14 Einfahrten, verbunden mit einem neuen Gebäude für das ehrenamtliche DRK. Die Genehmigungsunterlagen befinden sich zur Zeit beim Landkreis. Wir hoffen, noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen zu können. Daneben braucht die Stadt dringend ein neues Rathaus. Ein Projekt, das die Stadt seit mehr als 20 Jahren vor sich herschiebt. Auch hier sind gemeinsame Lösungen angedacht, da auch das im Eigentum des Landes stehende Gebäude der Polizeistation abgängig ist.

Daneben steht die Sanierung der Grundschule Wachtum an, der zeitnahe Krippenbau in Benstrup und Evenkamp und der Bau einer weiteren zweigruppigen Krippe in Löningen. Die letztgenannten Projekte befinden sich bereits in der konkreten Planung, und der Betrieb in Benstrup und Evenkamp soll im nächsten Jahr starten. Außerdem haben wir freiwillige Projekte wie die Dorfentwicklung Löningen-Südost. Im kommenden Jahr soll in Böen das erste Projekt gestartet werden. Da die Dorfentwicklung zeitlich befristet ist, im Hinblick auf die Kitas gesetzliche Ansprüche bestehen und sowohl das Feuerwehrgerätehaus als auch das Rathaus nicht mehr den Mindestanforderungen der Arbeitssicherheit, der Barrierefreiheit, des Brandschutzes, des Datenschutzes und der Hygiene genügen, sehe ich kein verzichtbares Projekt.


In welche Entwicklungschance muss jetzt vorrangig investiert werden?
Gerade weil wir noch die Auswirkungen der Migrationskrise spüren, muss in Bildung, vorrangig in frühkindliche Bildung, investiert werden. Die kommunale Infrastruktur muss generell mit den gewachsenen Bedarfen und Ansprüchen wachsen. Das bezieht sich auch auf die ärztliche Versorgung, sowohl im stationären, als auch im ambulanten Bereich. Insofern freue ich mich über den Neubau einer Hausarztpraxis von fast 300 Quadratmetern, in der drei Ärzte tätig sein werden. Vor allem, weil diese auf eine private Initiative zurückgeht, ohne kommunale Unterstützung.

Fatal ist natürlich die Nachricht, dass das Land bislang keine Mittel für den Ausbau der medizinischen Fakultät der Universität in Oldenburg vorgesehen hat. Und dass die Planungen des Bundes zu Integrierten Notfallzentren die Investitionen in die Aufnahme des hiesigen Krankenhauses verzögert, hoffentlich aber nicht blockiert, ist ebenfalls besorgniserregend.


Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis aus der Corona-Krise?
Die wichtigste Erkenntnis ist hoffentlich, dass zwar das Management von Krisen auf Bundes- und Landesebene erfolgt, die unmittelbaren Auswirkungen aber auf kommunaler Ebene geregelt werden müssen und auch geregelt werden. Das ist zwar nicht neu, vor allem gilt es nicht nur für die Corona-Krise, sondern für alle Krisen, die uns in den letzten Jahren heimgesucht haben.

Es wäre schön, wenn in Berlin zur Kenntnis genommen würde, dass die kommunale Finanzausstattung dafür unzureichend ist, sowohl nach der Art als auch der Höhe. Die Haupteinnahmequelle der Kommunen ist die überaus volatile Gewerbesteuer, von der die Kommunen zudem noch einen Großteil wieder abgeben müssen. Deren Aufkommen ist von vielen Zufällen abhängig und aus kommunaler Sicht – abgesehen von der Festlegung der Hebesätze – kaum steuerbar. Ein höherer Anteil an den Gemeinschaftssteuern wie der Einkommens- und Umsatzsteuer wäre wesentlich zielführender und auch gerechter, gerade aus Sicht der finanzschwachen Kommunen, zu denen Löningen zum Glück nicht gehört. Aber mit diesen Forderungen stoßen die Kommunen in Berlin regelmäßig auf taube Ohren.


Wie steht Ihre Stadt/Ihre Gemeinde im Sommer 2021 und 2025 da?
Ein bekanntes Bonmot lautet ja, dass Prognosen schwierig sind, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Wir hoffen, dass wir weiterhin gut durch die Krise kommen, sich unsere Einnahmeausfälle in Grenzen halten und der kommunale Rettungsschirm Schutz bietet. Wenn wir bei den freiwilligen Aufgaben Maß halten, bin ich zuversichtlich, dass wir wie in der Vergangenheit unsere Pflichtaufgaben erfüllen können.

Das ist der Stadt Löningen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer deutlich besser gelungen als vielen anderen Kommunen, vor allem aus strukturschwachen Gebieten, häufig ohne dass das den betroffenen Kommunen selbst anzulasten wäre.

Wir leben im Oldenburger Münsterland im Allgemeinen und in Löningen im Speziellen im bundesweiten Vergleich schon sehr gut, und wir tun alles dafür, dass das auch für die kommenden Jahre so bleibt.


zum oberen Bild:
Bericht der Nordwest-Zeitung vom 29.07.2020.

zum zweiten Bild:
Marcus Willen, Bürgermeister in Löningen, 56 Jahre alt, Parteistatus CDU, Bürgermeister seit November 2014.
Hat 2020 viel vor: Bürgermeister Marcus Willen. Foto: Peter Linkert.


Quelle:
Bericht der Nordwest-Zeitung vom 29.07.2020.

Kontakt zur Stadt Löningen

Stadt Löningen
Lindenallee 1
49624 Löningen
Telefon: 0 54 32 / 94 10-0
Telefax: 0 54 32 / 94 10-36
E-Mail: stadt@loeningen.de 

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