Was erledige ich wo?

Alle Ansprechpartner, Telefonnummern und Formulare

Seite aufrufen

Löningen App

Gewerbeverein Löningen/ Stadtmarketing und Stadt Löningen stellen neue App „Löningen“ vor

Seite aufrufen

Aktuelles aus dem Rathaus

In diesem Bereich finden Sie alle Neuigkeiten, Presseberichte, Bekanntmachungen sowie aktuelle Ausschreibungen und Stellenangebote

Seite aufrufen

Ratsinformationssystem

Seite aufrufen

Unterkunfts- und Gastgeberverzeichnis der Stadt Löningen

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Finden Sie Ihren Gastgeber in Löningen

Verbund Oldenburger Münsterland e. V.

Seite aufrufen

Jobportal Oldenburger Münsterland

Seite aufrufen

Schmücker ein „Politiker der ersten Stunde“

Löningen ehrt „großen Sohn“ der Stadt

Hundert Jahre wäre der ehemalige Bundeswirtschaftsminister am Sonntag geworden. Seine politische Laufbahn begann mit der Gründung der Bundesrepublik.
Auf die Bonner Jahre folgte die Zeit als Bürgermeister.

von Willi Siemer


Mit einer Gedenkfeier würdigt die Stadt Löningen am Sonntag die Verdienste des ehemaligen Bürgermeisters, Unternehmers und Bundeswirtschaftsministers, Kurt Schmücker. Am 10. November wäre er hundert Jahre alt geworden.

Karl Bernhard Kurt Schmücker wurde am 10. November 1919 als jüngstes von fünf Kindern des Druckereibesitzers, Zeitungsverlegers und Chefredakteurs des „Volksblattes für das südliche Oldenburg“, Friedrich Schmücker, und seiner Frau Gertrud in Löningen geboren Schmückers politisches Wirken lässt sich zweiteilen. Auf eine bundespolitische Ära (1949 bis 1972) folgte die kommunalpolitische Zeit als Bürgermeister (bis 1986).

Es ist dabei vor allem seine Arbeit in Bonn, die den Löninger als eine Politikerpersönlichkeit von historischem Rang erscheinen lässt, als einen Politiker der ersten Stunde der neuen Bonner Republik. Einer seiner CDU-Parteifreunde charakterisierte ihn als „politisches Urgestein von unverrückbarer Größe“.

Zur Politik war Schmücker durch seinen Bruder Walter gekommen. 1946 trat er in die CDU ein, wurde 1948 in das Gemeindeparlament und in den Kreistag gewählt und übernahm auch den Vorsitz der Jungen Union (JU) Oldenburg. Als deren Vertreter kandidierte er 1949 bei der ersten Bundestagswahl auf Platz 9 der Landesliste und wurde mit erst 29 Jahren der damals jüngste CDU-Abgeordnete.

Anfang der sechziger Jahre stieg der Löninger zum wirtschaftspolitischen Sprecher der Regierungsfraktion auf. 1963 nahm er die Berufung zum Bundeswirtschaftsminister im neuen Kabinett Erhards an, was ihm die Kritik Konrad Adenauers einbrachte. Das hätten Sie nicht tun dürfen, Herr Schmücker. Sie hätten Fraktions-Vorsitzender werden müssen“, zitiert der „Spiegel“ den Ex-Bundeskanzler. Das Magazin widmete Schmücker sogar eine Titelgeschichte und wartete darin mit einer Fülle von Details auf. Welch klaren Vorstellungen der Löninger von seinem politischen Weg hatte, hätten die von ihm allesamt abgelehnten Angebote Adenauers gezeigt, der ihm 1961 zunächst das Finanzministerium und danach auch das Schatz- und das Verkehrsministerium anbot.

Für die Wirtschaft hatte Schmücker klare Vorstellungen. Schon als Fraktionssprecher hatte er die Aufwertung der D-Mark verteidigt und für das später von ihm eingeführte konjunkturpolitische Sachverständigen-Gremium plädiert. Den „Vater des Wirtschaftswunders“, Ludwig Ehrhard, drängte er außerdem zu einer „Enquete über die Konzentration in der Industrie“. Dabei scheute der Löninger auch nicht die Auseinandersetzung mit den Vertretern der Großbanken, der Industrie und des Mittelstandes.

Zur Bundestagswahl 1972 verließ Kurt Schmücker die Bonner Bühne und widmete sich mit Hingabe der weiteren Entwicklung seiner Heimatgemeinde. Auch seine Heimatregion lag ihm am Herzen: Als Fraktionschef im Kreistag und als Ideengeber, Lenker in der Kreis-CDU brachte er auch hier sein Wissen und taktisches Gespür sowie die von ihm aufgebauten Beziehungen ein.

Die Löninger profitieren auch heute noch von vielen Weichenstellungen seiner 14-jährigen Amtszeit. So war Löningen eine der ersten deutschen Kommunen, die eine Ortskernsanierung einleitete. Hinzu kommen der Bau der beiden Bäder und des Forums Hasetal sowie die Förderung des Sports durch den Bau der bis heute in der Region einmaligen Vierfeld-Sporthalle.

zum oberen Bild:
Der Mann mit der Zigarre: Die beiden Lenker und Denker der deutschen Wirtschaftspolitik in den fünfziger und der ersten Hälfte der sechziger Jahre: Der vieljährige Wirtschaftsminister und Bundeskanzler von 1963 bis 1969, Ludwig Erhard (rechts), und der Löninger Bundestagsabgeordnete Kurt Schmücker, der deutsche Wirtschaftsminister im Kabinett Ehrhards. Foto: Archiv MT.

zum zweiten Bild:
Staatsbegräbnis: Nach seinem Tod am 6. Januar 1996 wird Kurt Schmücker geehrt. Foto: Willi Siemer.

zum dritten Bild:
Talentierter Redner: Kurt Schmücker bedankt sich nach seiner Ernennung zum Ehrenbürgermeister. Foto: Siemer.

zum vierten Bild:
Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 08.11.2019.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 08.11.2019.

Kontakt zur Stadt Löningen

Stadt Löningen
Lindenallee 1
49624 Löningen
Telefon: 0 54 32 / 94 10-0
Telefax: 0 54 32 / 94 10-36
E-Mail: stadt@loeningen.de 

Seite aufrufen

Wärme-Hallenbad (ca. 30°C) Löningen

seit dem 16.09.2019 geöffnet.

Seite aufrufen

Infoblatt

Wohlfühlgarten für Biene & Co.

Seite aufrufen

Dorfentwicklungsplanung Löningen-Südost

Informationen rund um die Dorfentwicklungsplanung in der "Region Löningen-Südost"

Seite aufrufen

Solardachkataster

Informationen rund um die kreisweite Initiative.

Seite aufrufen

Kurzportrait

Löningen im Überblick...
Zahlen, Daten, Fakten und Imagefilm

Seite aufrufen

Stadtmarketing und Tourismus

Kartenverkauf, Übernachtungen, Gastronomie etc.

Seite aufrufen

Homepage Flüchtlingshilfe Löningen

Informationen rund um die Flüchtlingshilfe in Löningen...

Seite aufrufen

Wirtschaftsstandort Löningen

Löningen ist ein bestens aufgestellter Unternehmensstandort...

Seite aufrufen