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KDO-KIM::Pressemitteilungen
Presseberichte aus Löningen
Hier finden Sie die wichtigsten Berichte aus und über Löningen aus den örtlichen Zeitungen sowie die Presseerklärungen der Stadt Löningen.
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| Google verfilmt den Kreis Cloppenburg |
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Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 12.08.2009
Google verfilmt den Kreis Cloppenburg
Internet-Unternehmen stellt Bilder ins Netz
Oldenburger Münsterland (hek/mmo) – Mit dem Finger auf der Landkarte war gestern. In Zukunft fährt der heimatverbundene Weltenbummler per Mausklick durch ferne Gefilde. „Street View“, das neue Angebot des Internet-Giganten Google, nimmt User mit auf eine virtuelle Reise um die Welt. In den nächsten Tagen wird dafür auch der Landkreis Cloppenburg verfilmt.
Der schwarze Opel Corsa mit dem Hamburger Kennzeichen wirkt eigentlich ganz unscheinbar, wäre da nicht der Mast auf dem Dach. Zehn Kameras auf dessen Spitze weisen in alle Richtungen. Was anmutet wie eine schlecht getarnte Spionage-Einrichtung, hat einen eigentlich harmlosen Hintergrund: Die Kameras filmen alles, was ihnen beim Vorbeifahren vor die Linsen kommt. Später sollen die Aufnahmen ins Internet gestellt werden, so dass jeder, der über einen Netzanschluss verfügt, virtuell durch jeden Ort der Welt fahren kann – durch New York und Singapur genauso wie durch Garrel und Elisabethfehn.
„Street View ermöglicht es, Orte leichter zu finden und zu entdeccken und auf einen Ort bezogene Aktivitäten besser zu planen“, wirbt Google für das neue Angebot, dessen Start in Deutschland noch in den Sternen steht. Das Problem: „Street View“ filmt nicht nur Straßen und Gebäude, sondern auch Menschen, die gerade zufällig vorbeikommen. Und das findet nicht jeder witzig, denn wer von den Kameras erfasst worden ist, wird weltweit im Netz zu sehen sein. Das verstößt gegen seine Persönlichkeitsrechte. Die Firma Google versichert, dass sie eine Software benutze, die Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich macht.
Medienberichten zufolge hat es dabei allerdings schon häufiger Probleme mit dem Unkenntlichmachen gegeben. Der Hamburger Datenschützer Prof. Johannes Caspar hat mit Google die deutschlandweit gültigen Datenschutzvereinbarungen geschlossen. Er muste schon des Öfteren klärende Gespräche mit dem Unternehmen führen, damit es sich an die Abmachungen zum Schutz der Privatsphäre der Passanten und der Rechte von Unternehmen, deren Gebäude gefilmt wurden, hält.
„Street View“ beinhalte ausschließlich Bildmaterial von öffentlichen Straßen, welches sich nicht von solchen Bildern unterscheide, die jeder beim Entlangfahren einer Straße sehen und aufnehmen könne, erklärt das Unternehmen. Bildmaterial dieser Art sei in vielfältiger Weise für Städte auf der ganzen Welt verfügbar. „Wir halten die örtlichen Gesetze und Normen in jedem Land ein, in dem wir Street View anbieten“, so Google auf seiner Homepage.
Trotzdem gibt es die Möglichkeit des Widerspuchs. Wer von dem Fahrzeug gefilmt wird, aber nicht im Internet erscheinen möchte, kann sich unter maps.google.de melden oder sich schriftlich an Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg wenden und verlangen, dass die Bilder entfernt werden. Diese Möglichkeit ist ein Bestandteil der Vereinbarungen mit dem Datenschützer. |
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| Erstellt von loeningen am 13.08.2009 |
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